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Experten über

Erfahrungsberichte, Tipps & Tricks 
veterinärmedizinischer ExpertInnen für ernährungssensible Katzen und Hunde

Ihr vierbeiniger Liebling reagiert sensibel auf herkömmliches tierisches Protein und fühlt sich deshalb unwohl?

Lesen Sie jetzt mehr über Tipps für eine ausgewogene Ernährung bei Futtermittelunverträglichkeiten Ihres Lieblings und was es dabei zu beachten gibt.

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Dr. Wolfgang Schramel

Veterinärmediziner 

Dr. Wolfgang Schramel ist der Leiter der Tierklinik Perchtoldsdorf Ost

 

Die Tierklinik Perchtoldsdorf Ost ist eine der größten Privatkliniken Österreichs. Durch die Vielfältigkeit der Diagnostikmöglichkeiten ist sie auch zu einer Überweisungsklinik etabliert. 


Die Klinik hat ein großes Team an Spezialisten und Spezialistinnen für interne, Medizin, Zahnheilkunde, Kardiologie, Chirurgie (Knochen und Weichteilchirurgie) sowie bildgebende Diagnostik. 


Zudem ist die Klinik mit einem Notdienst auch in der Nacht, sowie am Wochenende und Feiertag für Not“felle“ erreichbar.


Ganz besonders hervorzuheben sind die Zusatzleistungen wie TCM und Physiotherapie, die auch abgedeckt werden.

4 Fragen an Dr. Wolfgang Schramel

Welchen Stellenwert hat die Ernährung bei Tieren?


Die Ernährung ist ein wichtiger Punkt in allen Lebensabschnitten bei Tieren. Sie trägt maßgeblich im Wachstum sowie bei der Gesunderhaltung im Erwachsenenstadium bei. Im Senioralter hat sie einen wichtigen Stellenwert, um beim Stoffwechsel bei katabolen Prozessen entgegenzusteuern. Außerdem ist sie ein wichtiger Punkt bei Diätnahrung aufgrund verschiedener Erkrankungen oder Stoffwechselstörungen.




Wie sind Sie auf entoVITAL aufmerksam geworden?


Dank engagierter MitarbeiterInnen bin ich auf entoVITAL aufmerksam geworden.




Worauf ist bei der Ernährung von Hunden und Katzen zu achten?


Vorrangig ist darauf zu achten, ob eine Nahrungsmittelunverträglichkeit besteht und dass das Futter im Körper korrekt verwertet wird. Wichtig ist auch die Akzeptanz des Futtermittels bei den Tieren selbst.




Was raten Sie TierbesitzerInnen oder auch KollegInnen für die Bedürfnisse von ernährungssensiblen Tieren?


Besonders bei Tieren, die empfindlich bei der Nahrungsaufnahme reagieren rate ich als erstes dazu eine Eliminationsdiät durchzuführen. Das gilt auch für die Belohnung mit Leckerlis. Begleitend kann dazu ein Nahrungsmittel-Allergietest bzw. ein Screening bei Ihrer Tierärztin durchgeführt werden.





Christine Pichler

Veterinärmedizinerin

Seit 2010 als Veterinärmedizinerin tätig


Hat eine Praxis für ganzheitliche Tiermedizin


Zusatzqualifikationen: Traditionell chinesische Medizin (TCM) sowie Neuraltherapie


„Manchmal ist es zu wenig nicht über den Tellerrand zu schauen. Die Schulmedizin hat hin und wieder keine Erklärung für gesundheitliche Probleme. Daher setze ich auf traditionell chinesische Tiermedizin, wo es darum geht Probleme aufzuspüren.“ 

5 Fragen an Christine Pichler

Welchen Stellenwert hat die Ernährung bei Tieren?


„Du bist was du isst“ gilt für Tier und Mensch. Aus der alltäglichen Praxis weiß ich, dass Allergien keine Seltenheit sind. Bei Hunden hat jeder zweite bis dritte Patient Unverträglichkeiten. Unverträglichkeiten machen sie häufig über allgemeine Probleme wie Ohrenentzündungen, Analbeutelprobleme, Pfoten schlecken oder Hautaurötungen bemerkbar. Leider ist es so, dass Unverträglichkeiten selten erkannt werden und wir TierärztInnen an der Reihe sind, um zu detektieren, worauf die Tiere empfindlich reagieren.




Wie sind Sie auf entoVITAL aufmerksam geworden?


Durch HEROSAN selbst. Wir sind immer wieder auf der Suche nach alternativen Ansätzen zur Ernährung von Hunden und Katzen, bei denen es keine allergischen Reaktionen gibt. entoVITAL ist mit Insektenprotein eine gute Alternative. Außerdem ist der Nachhaltigkeitsgedanke von entoVITAL ein weiterer Pluspunkt.




Worauf ist bei der Ernährung von Katzen zu achten?


Katzen sind Fleischfresser, weshalb der Proteingehalt für die Ernährung wichtig ist. Viele Erkrankungen bei Katzen entstehen erst durch den hohen Anteil an Kohlehydraten sowie den verschiedenen Getreidearten.

Allerdings haben vor allem Wohnungskatzen das Problem darauf angewiesen zu sein was sie bekommen. Ein großes Problem bei handelsüblicher Katzennahrung sind die darin enthaltenen Lockstoffe. Katzen werden aufgrund dieser Lockstoffe süchtig nach dem Futter und möchten am liebsten den ganzen Tag nur dieses Futter fressen.




Worauf ist bei der Ernährung von Hunden zu achten?


Die Ernährung eines Hundes ist nicht mit der einer Katze oder der eines Menschen vergleichbar. Bei Hunden reicht eine tägliche Fütterung von einmal bis maximal zweimal täglich vollkommen aus. Der Verdauungstrakt von Hunden ist nicht dafür ausgelegt, ihn wie einen Menschen zu ernähren. Daher ist es ein großer Fehler die Hundenahrung einfach stehen zu lassen. Das führt zu einer Überversorgung und Verhaltensproblemen.




Was raten Sie TierbesitzerInnen oder auch KollegInnen für die Bedürfnisse von ernährungssensiblen Tieren?


Suchen Sie nach einer alternativen Protein- sowie Kohlenhydratquelle, welche für den Körper des Tieres noch unbekannt ist. Zusätzlich bestehen zwei Möglichkeiten: Austesten oder eine Ausschlussdiät. Wobei meiner Ansicht nach, das Austesten nur eine Momentaufnahme ist. Beim Austesten können sich die Nahrungsmittelallergene nach ein paar Monaten wieder verändern. Eine Ausschlussdiät ist daher sinnvoller. Eine Ausschlussdiät dauert ungefähr sechs Wochen bis drei Monate und benötigt etwas Geduld. entoVITAL mit Insekten als Proteinquelle bietet sich für eine Ausschlussdiät sehr gut an.